Fernwärmekolloquium in Dresden – Energiewende ist (auch) Wärmewende

Solarthermische Großanlagen, CO2-Steuer, Kraftwärmekopplung, Einspeisung privater solarer Überschusswärme in das Fernwärmenetz, Flexibilisierung, Erzeugervielfalt …. Fern- und Nahwärme hat zweifelsohne das Potential umweltfreundlich Wärme zu produzieren und dabei einen wesentlichen Anteil der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen.

Wie jedes Jahr, so fand auch in diesem Jahr das Fernwärmekolloquium in Dresden statt. Bereits zum 22. Mal versammelten sich Stadtwerke, Contractoren, Hersteller, Energiedienstleister und natürlich auch Vertreter der Wissenschaft und Forschung im World Trade Center in der sächsischen Landeshauptstadt.

Schwerpunkt diesmal: Solarthermie in Fernwärmenetzen. In Deutschland noch nicht lukrativ genug, ist die solare Wärme in Dänemark mit Anlagen bis zu 110MW seit Jahren stark auf dem Vormarsch. Verwunderlich ist das auf den ersten Blick schon, wenn man bedenkt, dass das Königreich nördlicher liegt als Deutschland und somit der Energieertrag aus der Sonne geringer ist. Warum nur gibt es dann da Wärmepreise von kleiner als 5,00 EUR/MWh? Der Grund ist wohl in der staatlichen Steuerung zu suchen. Setzt man in Deutschland auf direkte Förderung der Erneuerbaren Energien (und zwar nur Strom), so werden in Dänemark die fossilen Brennstoffe durch Energiesteuern belastet und so die Energieerzeugung über diese unlukrativer. Freilich ist das nicht das alleinige Allheilmittel, dennoch aber ein interessanter Ansatz.

Solarthermie, Erzeugervielfalt  und CO2-Steuer? Auch das können die UME-Softwarelösungen schon heute. Aus diesem Grund unterstütze USE MY ENERGY die Veranstaltung des AGFW als Aussteller und knüpfte zahlreiche Kontakte.

www.dresdner-kolloquium.de