Hurra Hurra das neue EEG 2017 ist da!

Pünktlich zum Jahresbeginn kann das novellierte EEG 2017 nun endlich in Kraft treten. Lange wurde diskutiert und argumentiert, um neue Ziele zu definieren und die Energiewende systematisch weiterzuentwickeln.

Zu den wesentlichen Änderungen zählt dabei die Festlegung der Vergütung für den erneuerbaren Strom. Dieser wurde bislang für einen Großteil der Anlagen durch eine gesetzliche Förderung gezahlt. Künftig soll die Höhe der Zahlung über Ausschreibungen festgelegt werden, sodass der kontinuierliche Ausbau von erneuerbaren Energien gesichert und die gesetzlichen Förderkosten gesenkt werden. Dazu würde bereits eine Testphase (2015/16) für Photovoltaik-Freiflächenanlagen durchgeführt. Ab 2017 wird das Ausschreibungsmodell auf Windenergie- und Biomasseanlagen erweitert. Die drei zentralen Ziele des Modells sind dabei:

    • bessere Planbarkeit, d.h. der zukünftige Ausbau soll besser gesteuert werden um die Ziele vom Ausbaukorridor (erneuerbare Energien) einzuhalten
    • mehr Wettbewerb, d.h. der Wettbewerb zwischen den Anlagenbetreibern soll maximiert werden um die Erweiterungskosten für die erneuerbare Energien zu minimieren
    • hohe Vielfalt, d.h. Zunahme der Akteursvielfalt unter den Anlagenbetreibern die Umsetzung soll durch ein einfaches und transparentes Ausschreibungsmodell erfolgen

Gesetzlich festgelegt werden diese Bestimmungen im Teil 3, Abschnitt 3 des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes 2017 (ab § 28). Ebenfalls befinden sich weitere Neuregelungen zu den Zahlungsansprüchen, Marktprämien und Einspeisevergütungen in diesem Teil. Für den Nutzer erhöht sich ebenfalls der Schwierigkeitsgrad bei der Klassifizierung der zu zahlenden EEG-Umlage (§ 61).

Durch die starke Komplexität wird es für Planungsbüros und Energieversorger immer schwerer die Anlagen auszulegen und individuelle Szenarien zu simulieren, hinzu kommt die verpflichtende Direktvermarktung bei späteren Betrieb der Anlage. Trotz der einfachen und transparenten Anwendung des Ausschreibungsmodells, ist fraglich welches Unternehmen diese Personenstunden an Arbeit noch wirtschaftlich abbilden kann.

Damit in der Zukunft die Auslegung, Steuerung und Überwachung der Anlagen weiterhin ökonomisch bleibt, haben wir folgende Produkte entwickelt.

Designer
Box
Monitor

Mit Hilfe des UME-Designers lassen sich vorhandene Erzeugungsanlagen ertragsgesteuert auslegen, neue Anlagen planen und verschiedene Szenarien simulieren. Nach der Planung übernimmt die UME-Box die Steuerung und prognostiziert den täglich wirtschaftlichsten Fahrplan der vorhandenen Energieerzeugungsanlage. Die oberste Prämisse ist dabei immer die Erlösmaximierung aus Sicht des Betreibers. Für die Überprüfung der Anlagenfahrweise kann der UME-Monitor genutzt werden. Bereitgestellt wird dieser durch eine personalisierte Weboberfläche, welche von überall genutzt werden kann. Die UME-Prozesse laufen völlig automatisiert ab und erhalten damit ein Alleinstellungsmerkmal am Markt.